Mobilitätsbefragung: Für 97% ist Reichweite von e-Autos ausreichend

Die Ergebnisse einer durchgeführten Mobilitätsbefragung präsentierte der aus dem Ortsteil Gailroth stammende Student Tyll Günner in der Gemeinderatsitzung der Öffentlichkeit.

Seine Zulassungsarbeit im Fach Geographie bei der Universität in Bayreuth widmete er einer Potentialanalyse für Elektromobilität in der Gemeinde Schnelldorf. In seine Auswertungen flossen Zahlen und Daten von 3.561 Personen in 1.350 Haushalten ein. Schon heute gibt es beim Strom eine deutliche Überproduktion in der Kommune.

Der Student kam zu dem Ergebnis, dass die 2.229 Personenkraftwagen in der Kommune mit eigenem Strom versorgt werden könnten. Durch die Nutzung der Elektromobilität könnten die Kohlenstoffdioxid-Emissionen deutlich reduziert werden. Der Gemeinde Schnelldorf bescheinigte er gute Voraussetzungen in Bezug auf Elektromobilität.

Für den überwiegenden Bevölkerungsanteil sind Elektroautos durchaus alltagstauglich. Für rund 97 Prozent der Verkehrsteilnehmer ist die derzeitige Reichweite ausreichend. Auch können mit einer Umstellung teilweise finanzielle Verbesserungen erreicht werden. Gearbeitet werden muss aber noch an der Akzeptanz dieses Themas in der Bevölkerung. Nur etwa zehn Prozent der Schnelldorfer Bürger würden derzeit bereits eine solche Anschaffung wagen. Knapp zwei Drittel würden sich aber einer solchen Investition nicht grundsätzlich verschließen. Die aktuell noch bestehenden Vorbehalte sind aber auf jeden Fall zu bewältigen, zeigte sich Tyll Günner überzeugt.

Autor: Heinz Meyer